Jury Sommer 2022

Die sieben-köpfige Jury setzt sich aus Akteur*innen mit diversen Expertisen aus dem Feld der Urbanen Praxis zusammen. Die Jury entscheidet anhand der Förderrichtlinien und insbesondere der Förderkriterien über die Empfehlung der Projektanträge. 2022 sind folgende Personen in die Jury berufen wurden.

  • Gülşah Stapel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin für Outreach bei der Stiftung Berliner Mauer. Sie ist diplomierte Stadt- und Regionalplanerin und hat im Rahmen ihrer Dissertation, die sie als Doktorandin am DFG Graduiertenkolleg „Identität und Erbe“ der TU Berlin verfasst hat, zum Thema „Recht auf Erbe in der Migrationsgesellschaft. Eine Studie an Erinnerungsorten türkeistämmiger Berlinerinnen und Berliner“ geforscht. Sie war an zahlreichen künstlerischen und bildungspolitischen Projekten im urbanen und musealen Kontext beteiligt, u.a. beim Artist Walk im Rahmen der KGB Kunstwoche für das Künstlerhaus Bethanien zum Thema „Wer macht Kunst? Kreuzberger Erinnerungen“ (2016).
    https://www.identitaet-und-erbe.org/guelsah-stapel/

  • Van Bo Le-Mentzel ist Architekt, Autor ("Der Kleine Professor", 2016, Ecowin) und Filmemacher aus Berlin. Er ist unter anderem Initiator mehrerer Initiativen zwischen Design und sozialer Teilhabe. Bekannte Projekte sind Hartz IV Möbel (2010), One Sqm House (2013), Karma Chakhs (2013), tinyhouse University (2015). Er engagiert sich bei DeutschPlus für mehr Chancengerechtigkeit. 2016 erschien sein erster Kinofilm "3min of Fame, Love and Peace", ein interreligiöses Projekt mit Jüd_innen und Muslim_innen. Für seine Initiativen wurde Le-Mentzel mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem ZEIT WISSEN-Preis Mut zur Nachhaltigkeit und dem Bayreuther Vorbildpreis.
    https://www.deutsch-plus.de/personen/van-bo-le-mentzel/

  • Miodrag Kuč, MSc. Stadtforschung, MA Bühnenbild (1977) ist ein interdisziplinärer Künstler und Stadtforscher. Seine Arbeit erforscht die Bedeutung von ephemeren Strukturen in unklaren, urbanen Bedingungen und räumlichen Aneignungen von marginalisierten sozialen Gruppen. Er ist Projektleiter/Produzent bei ZK/U Berlin und arbeitet dort an der Schnittstelle von urbane Forschung, performative Planung, künstlerischer Interventionen und Mikro-Politik. Derzeit leitet er die Bildungsabteilung des ZK/U und erforscht neue Wege der Wissensproduktion durch die Linse der kritischen Stadtpädagogik.

  • Roberta Burghardt: arbeitet als Architektin und ist Mitbegründerin der Berliner Gestalter*innen-Kooperative coopdisco. Ausbildung an der Glasgow School of Art und der Technischen Universität Berlin. Lehrtätigkeit an der an verschiedenen Hochschulen, u.a. an der Akademie der bildenden Künste Nürnberg, dem Karlsruher Institut für Technologie und der Hafencity Universität Hamburg. Sie hat mit eigenen Beiträgen an zahlreichen Ausstellung (u.a. NGBK, HKW,  Architekturbiennale Venedig, Kunsthalle Exnergasse Wien, Palais du Glace Buenos Aires) teilgenommen, schreibt zum Verhältnis von Architektur und Politik und engagiert sich in verschiedenen stadtpolitischen Projekten, zuletzt dem Rathausblock in Kreuzberg.

  • Seraphina Lenz: studierte Bildhauerei und arbeitet seit 2001 mit dem städtischen Raum. Zentrales Thema sind die komplexen Einflüsse von Stadtplanung, Geschichte und Konsum auf die Entwicklung urbaner Lebenswelten. Die Herstellung von Stadträumen ist der Kern ihrer langfristig angelegten künstlerischen Arbeiten. Sie ist Mitgründerin und Mitbetreiberin von  oqbo | raum für bild wort ton. Preise und Stipendien: 2021  Artist in Residence Tenthaus Oslo/ Halden Norwegen, 2015 ARIO, Artist in Residence in Odawara, Japan; 2010 Realisierung im Wettbewerb Marzahner Promenade; 2002 erster Preis im Wettbewerbsverfahren für den Carl-Weder-Park, Berlin; 2000 Arbeitsstipendium der Stiftung Kunst und Kultur NRW; www.seraphinalenz.de; www.oqbo.de

  • Kadir [ amigo ] Memiş: Wenn Kadir Amigo Memis tanzt, inszeniert oder zeichnet, dann schöpft er seine Kreativität aus den Erinnerungen seiner Kindheit als Hirte in einem kleinen anatolischen Dorf. Er bezeichnet  sich selbst als Urban Nomad, ein Sammler von Gesten, Gerüchen, Farben und Klängen, der die Eindrücke der Großstadt in Bewegung und Linien übersetzt. #zeybreak www.kadirmemis.com

  • Christopher Dell: ist MusikerKomponist und Theoretiker und hat mehrere CD’s mit eigenen Kompositionen und Interpretationen sowie  u.a. verschiedene Bücher zum Thema Stadt, Urbane Praxis  und Partizipation geschrieben und leitet das Institut für Improvisationstechnologie und hatte eine Professur für Städtebautheorie an der HCU Hamburg und der TU München.

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