Kulturelle Stadtentwicklung

Kultur ist in vielen Bereichen und Entwicklungsplänen der Stadt ein zentrales Thema, gleichzeitig ist der urbane Raum stark umkämpft und auch viele Kulturschaffende sind von Verdrängung bedroht. Daher müssen auf politischer Ebene die kreative und künstlerische Perspektive auf den Stadtraum und Möglichkeiten der Teilhabe an der Gestaltung Berlins verankert werden. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Einbindung der Randbezirke und den Initiativen und Menschen vor Ort.

Wir veröffentlichen hier daher das von der Clubcommission, Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung, Kultur im Grünen und dem Hidden Institut gemeinschaftlich formulierte Anliegen im Bereich der Kulturellen Stadtentwicklung, das in den Koalitionsverhandlungen berücksichtigt werden sollte:

Kunst und Kultur werden als essentielle Säulen der Berliner Stadtentwicklung verstanden und als solche strukturell etabliert.

Ausgehend von den Erfahrungen in Initiativen wie Urbane Praxis, Kultur im Grünen und Draussenstadt soll der Austausch zwischen verschiedenen Senatsverwaltungen, Bezirken und Kulturschaffenden weiterentwickelt werden, um niedrigschwelligen Zugang zum Stadtraum zu schaffen und zu fördern.
Insbesondere sollen auch der Zugang zum Öffentlichen Raum und die Genehmigungsverfahren im Hinblick auf Transparenz überprüft und ggf. vereinfacht werden.

Konkret sollen Demokratisierung, Diversitätsentwicklung und Partizipation in Kooperation mit Akteur*innen und der Zivilgesellschaft in Form einer zukunftsverträglichen (nachhaltigen) kulturellen Stadtentwicklung von unten durch umfassende Ausstattungen mit Ressourcen sozial und ökologisch nachhaltig ermöglicht und strukturell verstetigt werden.

 

Unser Ziel ist die langfristige Sicherung von Initiativen, Projekten und Freiräumen in Berlin. Die bisherige Arbeit hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ressorts der Berliner Verwaltung, den Ämtern der Bezirke und den Kulturschaffenden in der Stadt notwendig, aktuell aber noch von einigen Hürden geprägt ist.

Innerhalb der Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung wurde in enger Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Jahr 2021 im Rahmen der Ausschreibungen DRAUSSENSTADT-Call for Action sowie des Berliner Projektfonds Urbane Praxis eine Struktur entwickelt, um Kulturschaffende zu fördern und zu beraten.

Gemeinsam mit einem berlinweiten Netzwerk konnten wir die Vorhaben innerhalb kurzer Zeit erfolgreich umsetzen.

Gleichzeitig stehen diese Strukturen und viele Kulturschaffende mit dem ausgehenden Jahr 2021 mit ihren nachhaltigen Bemühungen um eine kreative Auseinandersetzung mit dem Stadtraum vor einer unsicheren Zukunft.

In einer ressortübergreifende Zusammenarbeit und Finanzierung sehen wir die Chance, dass bisherige Erfolge gesichert, ausgebaut und die Arbeit mit Partner*innen im Netzwerk weiter gestaltet werden kann.

Zu dem Netzwerk zählen u. a. Verantwortliche in den  Bezirksämtern, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, die Initiative Urbane Praxis des Rats für die Künste, die Clubcommission, Kulturraum Berlin GmbH, Diversity Arts Culture, Kulturförderpunkt, Stadtforscher*innen u. a. des Hidden Instituts sowie zivilgesellschaftliche Initiativen und Kulturschaffende aller Sparten, insbesondere auch aus marginalisierten Communities.

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