Infos & Downloads
Förderrichtlinie
Förderkriterien 2026
Nach diesen Kriterien bewertet die Jury:
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Künstlerische Gestaltung
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Nutzung des Stadtraums
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Diversitätssensibilität
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Einbinden von lokalen Akteur*innen
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Interdisziplinären Verknüpfungen
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Ökologische Nachhaltigkeit
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Barriereabbau
Förderrichtlinie 2026
Die Ausschreibung erfolgt auf Grundlage einer vorläufigen, vom Senat noch nicht autorisierten Förderrichtlinie.
Die finale Förderrichtlinie wird von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt erlassen und unterzeichnet. Änderungen sind dabei noch möglich und ausdrücklich vorbehalten. Sobald die finale Fassung vorliegt, wird sie auf dieser Webseite veröffentlicht. Sie ersetzt dann die vorläufige Förderrichtlinie.
Hilfe und Formulare zum Antrag
Den vorläufigen Musterantrag 2026 ladet ihr hier herunter:
Vor dem Antrag
Nach dem Antrag
Leitfäden für die Praxis
Barriereabbau
Achtsame Veranstaltungen
Der „Wegweiser für achtsame Veranstaltungen“ führt in das Konzept der Awareness als umfassendes Thema für Organisationen und Veranstalter*innen ein. Mithilfe von Empfehlungen und konkreten Beispielen zeigt Diversity Arts Culture auf, wie Antidiskriminierungsarbeit verstärkt und Barrieren innerhalb von Organisationen abgebaut werden können.
Hier herunterladen: Awareness im Kulturbereich
Barrierefreie Kulturinstitutionen - 12 Empfehlungen für die Praxis
12 Empfehlungen für die Praxis von Diversity Arts Culture. Artikel hier lesen: Barrierefreie Kulturinstitutionen
Relaxed Performances
Das Orientierungspapier von Diversity Arts Culture zeigt am Beispiel der Relaxed Performances, wie Zugänglichkeit und Barrierefreiheit im Theater umgesetzt werden können. Es bietet Vorschläge zur Gestaltung von Relaxed Performances, die unter Abwägung der individuellen Möglichkeiten und Ressourcen innerhalb der eigenen Theaterpraxis umgesetzt werden können. Der Leitfaden möchte dafür sensibilisieren, dass die Öffnung der eigenen Institution oft schon mit kleinen Schritten und ohne großen finanziellen Aufwand möglich ist.
Hier herunterladen: Leitfaden Relaxed Peformances
Selbst- und Bildbeschreibungen
Der Leitfaden von Diversity Arts Culture und kultur_formen dient zur Kommunikation mit blinden und sehbehinderten Menschen. Hier herunterladen: Leitfaden Selbst- und Bildbeschreibungen
Veranstaltungen mit Deutscher Gebärdensprache
Für Veranstaltungen mit T*tauben und hörenden Teilnehmenden haben Diversity Arts Culture und kultur_formen folgendes Material erstellt.
Leitfaden für Organisator*innen: Veranstaltungen mit Deutscher Gebärdensprache
Leitfaden für Referent*innen: Zur Vorbereitung von Verdolmetschung zwischen Deutsch und Deutscher Gebärdensprache
Workshops anti-ableistisch gestalten
Um Workshops zugänglich zu gestalten, muss Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht werden. Anne Rieger und Noa Winter geben Einblick in ihre Praxis der solidarischen Co-Leitung und vermitteln Grundlagen zur Konzeption und Gestaltung anti-ableistischer Workshops. Hier lesen: Workshops anti-ableistisch gestalten
Sprache vereinfachen
Tipps und Tricks von Diversity Arts Culture und kultur_formen, damit eure Inhalte (noch) verständlicher werden. Leitfaden hier lesen: Leitfaden Sprache vereinfachen
Nachhaltigkeit
Eco Rider
Anregungen zum ökologisch nachhaltigen Arbeiten für darstellende Künstler*innen, Landesverbände, Theater und Festivals von Franziska Pierwoss im Auftrag des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e. V.
Wenn es für Bühnenproduktionen einen „Technical Rider“ gibt, warum dann nicht auch einen „Ecological Rider“? Der BFDK ECO RIDER bietet Orientierungshilfe für alle Beteiligten im Theater, die den Einstieg in ein nachhaltiges Arbeiten suchen. Alle Arbeitsbereiche werden angesprochen und mit praktischen Schritten versehen, sodass der BFDK ECO RIDER gleichzeitig eine Grundlage bietet, um im Rahmen einer Produktion oder Institution gemeinsam abzustimmen, welche nachhaltigen Arbeitsweisen bereits Anwendung finden und welche praktischen Maßnahmen darüber hinaus kurz- und langfristig umsetzbar sind.
Hier herunterladen: Eco Rider BFDK
Genehmigungen
Genehmigungsverfahren bei Berliner Behörden
Für Projekte und Veranstaltungen im öffentlichen Raum bedarf es in der Regel Genehmigungen.
Je nach Ort, an dem das Projekt stattfinden soll, werden diese Genehmigungen von unterschiedlichen Stellen ausgestellt.
Das sind zum Beispiel die Grünflächenämter für die Parks oder die Straßen- und Verkehrsämter oder die Ordnungsämter für Straßen und andere öffentliche Plätze. Eine erste Übersicht über die wichtigsten Genehmigungen und Ansprechpartner*innen der Stadt Berlin findet ihr hier:
Veranstaltung Erlaubnis - Dienstleistungen - Service Berlin - Berlin.de
In Berlin sind die Regularien von Bezirk zu Bezirk unterschiedlich. Wendet Euch also immer direkt an das Amt in dem Bezirk, in dem euer Projekt stattfinden soll.
Informiert euch am besten so früh wie möglich bei den entsprechenden Stellen über die Realisierbarkeit eures Projekts!
Wenn ihr zum Beispiel Musik abspielen oder Getränke verkaufen wollt, braucht ihr dafür Genehmigungen.
Die Checkliste Genehmigungsverfahren wurde Anfang 2021 erstellt. Ihr könnt sie hier herunterladen:
Raumsonde: Online-Tool
Die RAUMSONDE ist ein Support-Tool zur Planung kultureller Veranstaltungen und Erstellung von Genehmigungsanträgen für Veranstaltungen im öffentlichen Raum in der etwas verrückten Stadt Berlin!
Mit dem Tool könnt ihr unkompliziert eure Veranstaltungen im öffentlichen Raum auf eine grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit prüfen lassen.
Neben umfangreichen Informationen zu den notwendigen Schritten könnt ihr mit Hilfe des Antragsassistenten euren Genehmigungsantrag auf Sondernutzung erstellen.
Wer noch keinen Ort hat, kann sich auf dem Kartentool einen ersten Einblick verschaffen, wo mögliche Orte für eine Veranstaltung sind.
Hier geht es zur Website: https://raumsonde.org
Die Raumsonde ist ein Projekt vom Kollektiv Spieltrieb.
Urbane Praxis in Berlin
Definitionen von Urbaner Praxis
Definitionen Urbane Praxis
Der Begriff der Urbanen Praxis ist nicht klar definiert. Wir fassen darunter: das aktive Mitgestalten von urbanen Räumen, also das Mitwirken an Stadtentwicklungsprozessen, das Organisieren in lokalen Initiativen, die kreative, nicht-kommerzielle Nutzung von öffentlichem Raum, künstlerische, partizipative und strategische Perspektiven auf Quartiersarbeit/ Entwicklung von Sozialräumen, Kooperations- und Gestaltungsformate, einen explizit non-disziplinären Ansatz.
Urbane Liga aus dem Heft: Macht Stadt Solidarisch Oktober 22. Link: https://urbane-liga.de/wpfiles/wp-content/uploads/2022/05/Macht_Stadt_Solidarisch_bf_Leseansicht.pdf
Urbane Praxis fokussiert auf innovative Prozesse, die Kultur- und Sozialraumentwicklung mit Gestaltungsqualitäten und künstlerischer Praxis verbinden. Gestaltet werden Stadt, Raum, Umwelt, Prozesse, Artefakte, Kommunikationen und ihre Mittel – ebenso Formen der Interaktion. Schon lange arbeiten Berliner Akteure, Einrichtungen und Aktivist*innen aus den Künsten, der Architektur, dem Umweltschutz, der Soziokultur u.v.m. an gemeinsam entwickelten Strategien und Zielen, die explizit ressortübergreifend agieren und damit komplexe Fragen vielschichtig angehen. Dringend benötigt wird nun der politische Wille, auf Landes- und Bezirksebene dazu passende und unterstützende Strukturen aufzubauen.
Aus dem Aktionsplan der Initiative Urbane Praxis von März 21. Link: Aktionsplan-Urbane-Praxis_Maerz-2021.pdf (urbanepraxis.berlin)
Urbane Praxis ist künstlerisches Handeln aller Sparten in Bezug auf Stadt, in den Dimensionen des Sozialen, Räumlichen, der Bildung und der Erfindung möglicher Zukünfte (Stadtplanung / Stadtentwicklung). Urbane Praxis verbindet die Künste mit anderen Feldern, denn das Urbane ist das Vielfältige und Gemeinsame. Urbane Praxis überwindet disziplinäre Denkmuster und agiert explizit non-disziplinär. Sie integriert dabei künstlerische Strategien aus der Architektur, der bildenden Kunst, der darstellenden Künste, des Tanzes, der Literatur, des Films und vielen weiteren Kunstfeldern, weil sie sich nicht für die Abgrenzung interessiert, sondern für die Potenziale der Verknüpfung.
Markus Bader, Professor am Institut für Architektur und Städtebau der UdK und Mitinitiator der AG Urbane Praxis, Rat für die Künste (von der Seite des Verein Urbane Praxis). Link: https://www.urbanepraxis.berlin/
Grounded Urban Practices (GUPs) are projects, initiatives or offices who use space as a key agent of change, an approach known as spatial activism, and share three main characteristics: a) being grounded, community-based and bottom-up; b) adopting a critical position vis-a-vis the status quo, market forces, government policies and conventional practice; and c) experimenting with alternative methods and tools, as well as legal, financial and organizational models.
Aus der Publikation Grounded Urban Practices des ZK/U. Link: https://groundedurbanpractices.net/definition/
Akteur*innen
Akteur*innen der Urbanen Praxis in Berlin:
Die Urbane Praxis in Berlin ist dezentral organisiert und neben den untenstehenden, gibt es noch weitere Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen, die an dem Thema arbeiten. Dies ist eine Auswahl. Schreibt uns gerne, wenn wir weitere Links aufnehmen sollen!
AKS Gemeinwohl AKS Gemeinwohl - aks.gemeinwohl.berlin
Baupalast BAUPALAST
Berlin Mondiale ( inkl. Knotenpunkte) Knotenpunkte - Berlin MondialeBerlin Mondiale (berlin-mondiale.de)
Berliner Projektfonds Urbane Praxis Berliner Projektfonds Urbane Praxis – Home (projektfonds-urbane-praxis.berlin)
CoopDisco coopdisco
Clubcommission Clubcommission Berlin – Verband der Berliner Club-, Party- und Kulturereignisveranstalter e.V.
Eine für Alle EG Eine für Alle eG (einefueralle.berlin)
Floating University FLOATING BERLIN (floating-berlin.org)
Haus der Statistik Modellprojekt Haus der Statistik
Hidden Institut Hidden Institute – Aktionsforschung für Zukunftsfähigkeit (hidden-institute.org)
Initiative Urbane Praxis im Rat für die Künste
Kollektiv Spieltrieb e.V. Kollektiv Spieltrieb (kollektiv-spieltrieb.de)
Modellprojekt Rathausblock Kreuzberg / Dragoner Areal Plattform aktiver Initiativen im Rathausblock › Vernetzungstreffen Rathausblock
Raumlabor raumlabor
Schlesische27 Die S27 - Schlesische27
Station urbaner Kulturen station urbaner kulturen (ngbk.de)
Torhaus Berlin Torhaus Berlin - Torhaus
Verein und Netzwerkstelle Urbane Praxis e.V.
ZusammenKUNFT (ZKB) ZUsammenKUNFT Berlin (ZKB) – Genossenschaft für Stadtentwicklung
ZK/U ZK/U Berlin - Zentrum für Kunst und Urbanistik (zku-berlin.org)
Bei der Netzwerkstelle Urbane Praxis findet ihr eine Auswahl von Projekten der Vereinsmitglieder: Netzwerk.
Auch das Kulturkataster der Kulturraum Berlin gGmbH gibt weiterführende Informationen. Das Kulturkataster ist eine digitale Karte, die die Vielfalt der Kulturlandschaft Berlins abbildet und Kunst- und Kulturorte erfasst: https://kulturkataster.berlin/
Dokumente für geförderte Projekte
Logos
Hinweis
Bei allen Publikationen, Veröffentlichungen und Werbemaßnahmen (Print oder digital) ist zusätzlich mit folgendem Satz darauf hinzuweisen: "Das Projekt wird gefördert vom Berliner Projektfonds Urbane Praxis sowie von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaflichen Zusammenhalt."