Dein Projekt Findet Stadt
Foto: Muhammed Lamin Jadama

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Findet
Stadt

Informationen in Deutscher Gebärdensprache findet ihr hier.

 

Was ist der Berliner Projektfonds Urbane Praxis?

Nach einer erfolgreichen Pilotphase in 2021 fördert der Berliner Projektfonds Urbane Praxis in diesem Jahr erneut künstlerische Projekte mit 1,2 Mio. Euro.

Der Charakter Berlins ist durch den Einfluss der verschiedenen hier lebenden Menschen geprägt. Gerade die öffentlich zugänglichen  Räume wurden und werden von Kulturschaffenden und Künstler*innen als Begegnungs- und Aktionsorte (um-)genutzt. Die Stadt selbst ist somit Teil von künstlerischen und politischen Arbeiten und Aushandlungsprozessen. Der öffentliche Raum ist auch immer Kultur- und Kunstort! In Zeiten einer zunehmenden Kommerzialisierung des Raums und steigender Mieten sind Möglichkeiten für eine aktive Mitgestaltung des eigenen Lebensraums wichtiger denn je. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat dies nochmal verdeutlicht.

Wann und wie kann man sich bewerben?

Der Ausschreibungszeitraum beginnt am 27. Juni 2022 und endet am 24. Juli 2022. Ab dem 27. Juni 2022 könnt ihr euch auf dieser Website registrieren, um den Online-Antrag auszufüllen. Dieses Jahr muss der Antrag nicht mehr zusätzlich per Post eingereicht werden.

Wer kann gefördert werden?

Der Fonds richtet sich an alle Kunst- und Kulturschaffenden in Berlin – von freischaffenden Einzelpersonen, freien Gruppen und Kollektiven über künstlerische Einrichtungen und Kulturinstitutionen bis hin zu Vereinen und GmbHs. Die Projekte sollen nicht für bestimmte Akteur*innen und Communities gemacht werden, sondern von und mit ihnen.

Welche Projekte können gefördert werden?

Gefördert werden künstlerische Projekte und interdisziplinäre Ansätze, die sich mit Stadtraum und Stadtgesellschaft auseinandersetzen.

Die Projekte sollen Stadt anders denken, kreativ umnutzen und neue Perspektiven auf Stadtentwicklung aufzeigen. Hierfür sollen lokale Akteur*innen wie Nachbarschaften, Initiativen und Vereine, Stadtteilzentren, Community-Verbände, kleine Läden, handwerkliche Betriebe etc. mitgedacht und nach Möglichkeit einbezogen werden. Dies kann auf der Straße, in Parks, an öffentlichen Plätzen, aber auch auf Parkplätzen, Hinterhöfen und in öffentlich zugänglichen Innenräumen geschehen. So sollen (Frei-)Räume aktiviert und gesichert werden.

Wichtig ist, dass die Projekte gesellschaftliche Ausschlüsse reflektieren und aktiv an Zugangsmöglichkeiten für Menschen, die von Diskriminierung(en) betroffen sind, arbeiten. Unterrepräsentierte Kunst- und Kulturschaffende und -praktiken werden besonders berücksichtigt.

Förderfähig sind nicht nur die Umsetzung eines Projektes, sondern auch Prozesse und Konzeptionsphasen, wie z.B. Workshops mit dem Ziel der gemeinschaftlichen Projektentwicklung.

Wie hoch ist die Fördersumme?

Die reguläre Fördersumme beträgt 10.000 – 60.000 Euro pro Projekt. Für den Abbau von Barrieren und für größere Vorhaben können bis zu 100.000 Euro beantragt werden. Dies muss jedoch extra begründet werden.

In welchem Zeitraum können die Projekte stattfinden?

Bei dieser Ausschreibung ist der Durchführungszeitraum vom 1. September 2022 (mit vorzeitigen Maßnahmenbeginn) bis 28. Februar 2023.

Wie läuft das Antragsverfahren?

Auf unserer Website könnt ihr euch registrieren und dann den Antrag auf Förderung online ausfüllen. Der Antrag muss auf Deutsch ausgefüllt werden. Formulare sowie einen ausgefüllten Musterantrag von 2021 findet ihr auf unserer Website unter Infos & Downloads. Unter FAQ beantworten wir schon mal die wichtigsten Fragen zum Antragsverfahren. Über die Förderanträge entscheidet die Jury des Berliner Projektfonds Urbane Praxis gemäß der Förderrichtlinien.

Termine und Beratungen

Am 5. Juli 2022 bieten wir eine digitale Antragsfitness an. An diesem Termin werden wir mit euch das Antragsformular durchgehen und Fragen dazu beantworten. Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache statt. Am Mittwoch, 6. Juli 2022 bieten wir eine Antragsfitness für LSBTQI BIPoC in Präsenz im Migrationsrat Berlin e.V. an. Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Informationen zur Anmeldung unter Termine.

Im Ausschreibungszeitraum werden wir eine telefonische Beratung anbieten. Auch könnt ihr uns eure Fragen per eMail schicken an urbanepraxis@kulturelle-bildung.berlin.

Der Berliner Projektfonds Urbane Praxis wird von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert. Der Berliner Projektfonds Urbane Praxis ist Teil der berlinweiten Initiative DRAUSSENSTADT, die vom Rat für die Künste angestoßen wurde und von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa verantwortet wird.


 

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